Bilder: Yamaha R9 Test 2025 auf der Rennstrecke
Mit der R9 präsentiert Yamaha ein völlig neues Kapitel in der legendären R-Serie. Martin Bauer testet.
Die Yamaha R9 bringt frischen Wind in die legendäre R-Serie und verbindet moderne Technik mit jahrzehntelanger Rennsporterfahrung.
Die aerodynamische Front mit dem charakteristischen M-förmigen Lufteinlass reduziert den Luftwiderstand und verbessert die Höchstgeschwindigkeit.
Mit 119 PS aus dem CP3-Dreizylindermotor bietet die R9 eine beeindruckende Leistungsentfaltung und satten Durchzug.
Die sportliche Linienführung der R9 sorgt für eine schlanke und aggressive Optik, die sich nahtlos in die Designsprache der R-Serie einfügt.
Der leichte Deltabox-Rahmen aus Aluminium kombiniert ein geringes Gewicht mit hoher Steifigkeit und ermöglicht ein präzises Fahrverhalten.
Die voll einstellbare KYB-Telegabel sorgt für exakte Kontrolle und ein stabiles Fahrgefühl in jeder Fahrsituation.
Das 5-Zoll-TFT-Farbdisplay zeigt im Track-Modus nicht nur Geschwindigkeit und Drehzahl, sondern auch Rundenzeiten und Schräglagenwinkel an.
Mit Brembo Stylema-Monoblockzangen und 320-mm-Bremsscheiben liefert die R9 eine herausragende Bremsperformance.
Das vollgetankte Gewicht von nur 195 Kilogramm sorgt für spielerisches Handling und ein agiles Fahrgefühl.
Die R9 ist serienmäßig mit einem abschaltbaren ABS am Hinterrad ausgestattet, um auf der Rennstrecke maximale Kontrolle zu ermöglichen.
Modernste Elektronik mit einer sechsachsigen IMU passt Traktionskontrolle, Slide Control und weitere Fahrhilfen in Echtzeit an.
Das Quick Shift System der dritten Generation ermöglicht blitzschnelle Schaltvorgänge ohne Kupplung sowohl beim Hoch- als auch beim Runterschalten.
Die sportliche, aber alltagstaugliche Ergonomie der R9 bietet eine nach vorne orientierte Sitzposition mit ausreichend Bewegungsfreiheit.
Mit der Yamaha Ride Control lassen sich verschiedene Fahrmodi wählen und individuell anpassen, um das Verhalten der R9 zu optimieren.
Durch die aerodynamisch optimierten Winglets bleibt das Vorderrad auch bei hohen Geschwindigkeiten stabil auf der Straße.
Yamaha bringt mit der R9 Rennsporttechnologie aus der R1 in ein straßentaugliches und dennoch track-orientiertes Motorrad.
Mit dem umfangreichen Zubehörangebot, darunter eine Akrapovic-Komplettauspuffanlage und Racing-Fußrasten, lässt sich die R9 individuell anpassen.
Der drehmomentstarke Dreizylinder sorgt für kraftvollen Antritt aus niedrigen Drehzahlen und begeistert mit seiner geschmeidigen Gasannahme.
Der schlanke Tank ermöglicht optimalen Knieschluss und unterstützt eine präzise Kontrolle des Motorrads in schnellen Kurven.
Die R9 ist in den Farben Icon Blue und Tech Black erhältlich und unterstreicht mit beiden Varianten ihren aggressiven Look.
Mit nur 95 mm Nachlauf ist das Fahrwerk klar auf agiles Handling ausgelegt, was sich in schnellen Kurven positiv bemerkbar macht.
Yamaha verbindet mit der R9 alltagstauglichen Komfort mit echter Rennstreckentauglichkeit und schafft so einen perfekten Kompromiss.
Das Launch Control System sorgt für perfekte Rennstarts, indem es das Durchdrehen des Hinterrads verhindert und die Leistung optimal einsetzt.
Das sportlich abgestimmte ABS ermöglicht starke Bremsverzögerungen und kann im Sportmodus an die Rennstrecke angepasst werden.
Die Yamaha R9 bietet als alltagstauglicher Supersportler eine aufregende Mischung aus Leistung, Technologie und Rennstrecken-Feeling.
Das sportlich abgestimmte KYB-Fahrwerk überzeugt auch auf der Rennstrecke mit viel Stabilität und hohen Reserven.
Das integrierte Data Recording erlaubt eine schnelle und einfache Analyse der Fahrdaten, um das Fahrverhalten zu optimieren.
Die Yamaha R9 ist weder eine verkleidete MT-09 noch eine aufgebohrte R6, sondern ein eigenständiges Konzept mit Einflüssen aus beiden Welten.
Der Windschutz ist überraschend gut und reduziert den Luftwiderstand im Vergleich zur R6 noch weiter.
Die Bremsanlage liefert eine solide Verzögerung, auch wenn der Druckpunkt noch etwas knackiger ausfallen könnte.
Obwohl die Front der R9 an ein RAM-Air-System erinnert, erfüllt die große Lufteinlassöffnung lediglich aerodynamische Zwecke.
Ob das straffe Fahrwerk im Alltag genügend Komfort bietet, bleibt abzuwarten, da der Test ausschließlich auf der Rennstrecke stattfand.
Fahrer mit einer Körpergröße von 1,80 m könnten einen etwas größeren Abstand zwischen Sitz und Fußrasten für mehr Komfort wünschen.
Die Kombination aus steifem Chassis, starkem Motor und ausgereifter Elektronik macht die R9 zu einem fähigen Sportgerät für Straße und Rennstrecke.
Das Motorrad bleibt über den gesamten Turn hinweg gut dosierbar und überzeugt mit einer gleichmäßigen Bremsperformance.
Galerie von: 1000PS Internet GmbH
hochgeladen am 07.03.2025