KTM 1390 Super Duke R auf der Strecke
Nur brutal? Oder auch brutal schnell?
Während unserer 1000PS-Bestzeit-Videoproduktion hatte ich die Gelegenheit, die neue KTM 1390 Super Duke R unter perfekten Bedingungen auf der Supermoto-Strecke in Bad Fischau zu testen. Die Maschine präsentiert sich optisch noch bedrohlicher als ihre Vorgängermodelle und macht einen unglaublich brutalen und aggressiven Eindruck. Besonders die Front der KTM wirkt wie ein gieriger Schlund, der bereit ist, alles zu verschlingen.

Die Sitzposition und erste Fahreindrücke
Trotz des furchteinflössenden ersten Eindrucks wird man sofort von der guten Sitzposition positiv überrascht. Diese erlaubt es, viel Kontrolle über das Motorrad zu behalten, was gerade auf einer anspruchsvollen Strecke wie dieser essentiell ist. Sobald man den Gasgriff betätigt, wird klar, dass hier alles auf maximale Leistung und intensive Beschleunigung ausgelegt ist. Die elektronischen Fahrhilfen und die Motorabstimmung sind auf Hochleistung getrimmt und bieten ein beeindruckendes Fahrerlebnis.
Leistung und Handling
Die KTM 1390 Super Duke R entfesselt auf der Strecke ein wahres Inferno. Sie ist ein Motorrad für echte Enthusiasten, die das schnelle Fahren und den damit verbundenen Adrenalinkick lieben. Trotz ihrer rohen Kraft und Aggressivität ermöglichen die präzise Abstimmung und die elektronischen Fahrhilfen eine beeindruckende Kontrolle. Das Motorrad ist überaus leistungsstark und zeigt sich von seiner besten Seite, wenn es darum geht, schnell und präzise zu reagieren.

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Technologie und Kontrolle
Die Herausforderung, das Vorderrad am Boden zu halten, benötigt anscheinend enorm viel Rechenleistung, was die fortschrittliche Technik der Super Duke unterstreicht. Die Front neigt dazu, sich zu heben, wird aber durch die intelligente Elektronik der CPU immer wieder kontrolliert nach unten gebracht. Dies geschieht in einer angenehm dosierten und harmonischen Weise, was die Fahrt trotz der hohen Geschwindigkeit sicher macht.
Überraschend gute Rundenzeit!
Die Stabilität der KTM 1390 Super Duke R ist besser als erwartet, das Handling ist ausgezeichnet, und die Beschleunigung ist einfach atemberaubend. Auch im Jahr 2024 bleibt dieses Motorrad eine Top-Empfehlung für sehr sportliche Piloten, die ein Motorrad suchen, das extreme Leistung mit technischer Perfektion kombiniert. Wer nach einem unvergleichlichen Fahrerlebnis sucht, sollte die Super Duke R definitiv in Betracht ziehen. Freut euch auf alle Fälle auf das Video auf dem 1000PS Kanal. In unserer "1000PS Bestzeit Liste" ist sie weit nach vorne gefahren!
Fazit: KTM 1390 Super Duke R 2024
Der Hammer Motor ist sicher eines der grundlegendsten Elemente der neuen 1390 Super Duke R. Es gibt hier keinen anderen Hersteller, der bei einem V2 Motor diese Performance bei gleichzeitiger Laufkultur und Einhaltung aller Abgasnormen hinbekommt. Allein das Triebwerk garantiert schon Fahrspass pur und ermöglicht Power Wheelies bis in den dritten Gang bei gleichzeitig guter Dosierbarkeit. Somit konnte das Beast tatsächlich nochmals nachgeschärft werden und bietet einen enormen Spass auf der Rennstrecke sowie auf der Strasse, auch wenn man sich dort extrem zurückhalten muss, um nicht für immer den Schein abgeben zu müssen.- Bärenstarker V2 mit unerreichter Laufkultur und Dosierbarkeit
- Breites Einsatzspektrum von Landstrasse bis Rennstrecke
- Gute Ergonomie
- Schaltautomat im Teillast etwas ruppig
- TC Regelung auch auf der kleinsten Stufe zu viel
- Fahrwerk der „R“ mit Schwächen für Rennstreckenbetrieb
- Die Gehäuse der Schaltereinheiten am Lenker geben leicht nach und bewegen sich
- Viel aufpreispflichtiges Zubehör wie z.B. Schaltautomat
Bericht vom 25.05.2024 | 13.495 Aufrufe